In der Praxis



Vom PC aufs Gleis...
Messaufträge können wahlweise in der zugehörigen Software "MessProfi" oder im IIS-System der Deutschen Bahn vorbereitet werden. Anschließend erfolgt via SD-Speicherkarte der Datentransfer an das Messsysten.

...Gleismessung...
Nach Einschalten des Messsystems steht ein anwenderfreundliches Bedienmenü zur Verfügung. Über eine Auswahlliste wird der gewünschte Messauftrag aufgerufen und dann Messpunkt für Messpunkt abgearbeitet. MessReg PTP II bietet die Möglichkeit Weichen strangweise zu messen. Dabei ist die Messpunktreihenfolge (vorwärts/rückwärts) vom Anwender frei wählbar.
Jeder Messpunkt wird namentlich und mit allen hinterlegten Informationen wie Toleranzen, Grenzwerten oder Positionshinweis im Display angezeigt. Der Anwender muss lediglich den Regler zur Spurweiteneinstellung und die Speichertaste des Messgerätes betätigen - alles weitere (wie z.B. Querhöhenmessungen, Leitweitenberechnungen oder Ermittlung der abgeleiteten Größen) erfolgt automatisch. Etwaige Toleranzverletzungen werden dabei sofort angezeigt. Zudem kann bei Bedarf zu jedem Messpunkt ein Kommentar per Freitexteingabe hinterlegt werden.
Praktischer Zusatznutzen: Der handliche MPCe ist abnehmbar und kann somit unabhängig vom Basismessgerät für begleitende Aufgaben verwendet werden. Beispielsweise zur Abarbeitung von Checklisten im Rahmen der Erfassung des materiellen und geometrischen Gleiszustands. Eine passende Checklisten-Software ist optional erhältlich.

... und vom Gleis zurück zum PC
Nach Abschluss der Arbeiten sind sämtliche Messwerte und Eintragungen auf der internen SD-Speicherkarte des MPCe hinterlegt. Von dort werden die Daten zurück in die MessProfi-Software bzw. ins IIS-System der DB eingespielt. Anschließend kann der Anwender die Messergebnisse im Detail überprüfen und auswerten. Schnittstellen für den Export der Messdaten in andere Programme oder kundenspezifische Datenbanken sind optional erhältlich.

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